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mamamoment Beiträge

„Nur eins… ?“ – oder von ähnlichem Reisegepäck

„Und – wann ist es bei euch nochmal soweit?“ – Mittlerweile fragen die Leute das nicht mehr. Eher stellen sie mit einer wertenden Note fest „Ah okay – Ihr habt nur eins…“ Und dann kam es auch vor, dass man gut gemeint versucht hat, sie wieder in die Spur zu…

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Loslassen – oder der Mut Mensch zu sein

„Was du mir erzählt hast, ist nicht warum ich weine…“ erkläre ich meinem Sohn, „Ich weine, weil Jona mir einfach nur fehlt.“ Hat er’s verstanden? Hat er verstanden, dass es nicht schlecht ist, dass er mich zum Weinen gebracht hat? Hat er verstanden, dass ich froh bin, dass er mir…

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Das Glück der anderen – oder einfach nur tief verloren?

„Als wir da neulich Rugby gespielt haben, haben wir einfach sooo tief verloren…“ erzählt unser Sohn beim Abendbrot. Wir müssen lachen. So rum hab ich das noch nie betrachtet. Ja warum ist das eigentlich so, dass wir, wenn wir verloren haben, die Siegerseite betonen? Warum betonen wir nicht, wie aus…

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Was machst du eigentlich, wenn…?

„Was machst du eigentlich, wenn…?“ Es gibt nicht viele Menschen, die mich bislang nach Tipps gefragt haben, was ihre Kinder angeht. Halte ich mich auch nicht für die, die der Welt Tipps austeilen sollte. Und sind unsere Kinder auch nicht solche, die wahrscheinlich jeder als ein Beispiel für gute Erziehung…

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Brückenbauer

„Ich denke ja nicht, dass Sie faul sind…“ – Naja, aber eine solche Aussage von meiner etwas in die Jahre gekommenen Nachbarin, ließ mich dann doch annehmen, dass in ihren Gedanken durchaus die Möglichkeit existiert, dass das doch der Fall sein könnte. Grund dafür – ich hatte meine Kehrwoche nicht…

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Mut – von Mama zu Mama

Mut schenken – das können wir uns am besten gegenseitig. Ein wohlüberlegtes Wort im richtigen Moment. Ein ehrlich mitgeteiltes Gefühl. Ein Blick hinter die Kulissen. Eine Stimme. Ein Arm. Das Wissen: Ich bin nicht allein. Mamas mit einem schwer erkrankten und/oder pflegebedürftigen Kind, Mamas die trauern, Mamas die eine Geschichte…

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Von Eberhard – und netteren Kuscheltieren

Es gibt so diese Tage, da stehe ich vor den stinknormalsten Dingen des Lebens als wären sie der Berg – und ich der Ochs. Mein Kopf mit allerlei Plänen und Ideen beladen, aber der Bereich, in dem „Lösungen auf Alltagsprobleme“ abgespeichert ist, der ist wie zugeschlossen. Einer der Gründe, warum…

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Haste Töne?!

Ich sitze im anderen Stockwerk. Kann gerade nicht weg. Aber ich höre, wie mein Klavier bearbeitet wird. Normalerweise würde ich sofort ermahnend auf der Bildfläche erscheinen. Da ich in diesem Moment aber nicht kann, lausche ich nebenbei intensiv und mit größter Anspannung den Klängen. „Das war jetzt zu fest… Oder…

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Unvergleichbar unvergleichlich

Kevin allein zu Haus ist ein Film, der bei unseren Kindern immer geht – besonders an Weihnachten. Die meisten Lachtränen treibt mir dieses Mal Onkel Frank in die Augen, wie er mit unübertrefflicher Dummheit versucht, Kevins Mutter zu trösten, die im Flugzeug dessen Fehlen bemerkt und verzweifelt meint „Was für…

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Abspann

„Stell dir vor, es gibt ´n Land, wo der Abspann am wichtigsten ist…“ Manchmal hauen mich meine Kinder sowas von vom Hocker! Manchmal frage ich mich, was ich überhaupt nachdenken würde – ohne sie… Ob jemand wie ich überhaupt nachdenken würde – ohne sie. Oder ob ich mich nur in…

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Flausen im Kopf

Mein Telefon ist voller Notizen… Ich hab mir um 00:48 Uhr Flausen im Kopf notiert. Um 21.25 Uhr habe ich keine Ahnung mehr, was ich damit wollte. Die Kinder machen noch Radau. Da fällt mir das Nachdenken auch immer etwas schwer. Aber stimmt… wir hatten „Monsieur Chocolat“ angeschaut. Erst spät…

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Geduld im Nebel

Immer wenn ich im Nebel unterwegs bin, kommen mir Erinnerungen an manche Autofahrten über die Schwäbische Alb, morgens früh von Tübingen zu uns nach Hause. Jona war so lange in der Klinik und ich so wenig daheim. An manchen Tagen kamen meine Eltern oder oft auch mein Vater allein, um…

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Spaß haben

„Das macht irgendwie kein‘ Spaß mehr…“ wollte ich neulich sagen, als es um Weihnachten ging. „Was für eine Einstellung!“ musste ich mich selber zurechtweisen. Meine erste Reaktion, wenn die Dinge nicht so laufen, ist – Augen zu und durch. Lassen, wie es ist. Abfinden. Meckern hilft nicht wirklich – wenn,…

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Einfach nur mal wieder – da

Erst kürzlich musste ich an diesen Eintrag auf meinem Instagram-Profil vor einer Weile denken… Denn im Email-Postfach war eine Rechnung von der Stadtbücherei – man möge doch den fälligen Betrag auf der Karte per Überweisung begleichen, sonst würde die Karte gesperrt… Mein Mann meinte „I wo, eins achtzig…“ – Woraufhin…

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Hineinblicken lassen – nach außen tragen

Ich sitze hier draußen auf meiner Terrasse (oder auch vor meinem Wohnzimmer – je nachdem, wie man es betrachtet) und warte auf meine Verabredung. Die Kerze brennt, der Glühwein steht bereit, der Heizstrahler bewirkt einen minimalen Temperaturunterschied – aber ich bin dick eingepackt. Der Rest der Familie ist drin. Ich…

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Julia ist Jahrgang 1981. Sie ist eigentlich Übersetzerin – singt aber am liebsten… und besser als sie übersetzt. 2011 wurde bei ihrem ältesten Sohn Jona ein Hirntumor, genauer bezeichnet als Medulloblastom, festgestellt. Seit seinem ersten Rückfall schreibt sie ihre Gedanken in Form eines Blogs nieder. Sie singt auf Hochzeiten und überall sonst, wo man Lieder braucht. Doch am liebsten nimmt sie Menschen durch ihre eigenen Lieder mit – mit in ihre eigene Welt. Sie bäckt so ungern Kuchen, dass, wenn sie’s doch einfach mal tut, der Rest der Familie fragt, wer denn Geburtstag hat. Sie wünscht sich, sie könnte besser schwimmen, ist aber doch nicht ehrgeizig genug, weil sie sich eigentlich mit Boden unter den Füßen am wohlsten fühlt. Und es geht ihr wie so vielen Müttern auf dieser Welt: Sie ist einfach gern allein – und ist sie’s dann tatsächlich, fühlt sie sich doch, als würde ihr ein Bein fehlen. Mit ihrem Mann, Jonas drei Brüdern und dessen Hund Mia lebt sie in Ravensburg.