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mamamoment Beiträge

Vom Plan

„Ein Mensch ist so lange unsterblich, bis Gottes Auftrag an ihn in dieser Welt erfüllt ist.“ So in etwa lautete der Text, den ich vor ungefähr zwanzig Jahren mal irgendwo gelesen habe, und der mich seitdem nie mehr wieder losgelassen hat. Manche von euch mögen jetzt vielleicht die Nase rümpfen…

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Du bist „safe“.

Du bist „safe.“ – Trotzdem dieser Satz wohl eher aus einem dieser Let‘sPlays auf YouTube hätte stammen können, als von einer Todesanzeige, war diese Aussage das Selbstverständlichste, was wir Jona damals noch mitgeben konnten. Denn genau das war es, was wir damals gefühlt haben. Jona, der vor nichts hier wirklich…

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Der Podcast – meine eigenen Gedanken

Aufgewachsen mit Bayern5 und Deutschlandfunk während dem Abwasch, bin ich wohl etwas geschädigt, und habe jetzt in meinem eigenen Haus nie so wirklich Lust, in der Küche alle viertel Stunde dieselben Nachrichten zu hören. Ich lese – dann wenn ich Zeit habe. Erst das letzte Jahr, es begann eigentlich mit…

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Freiheit

Warum dieser Stein, den ich heute beim Spazierengehen entdeckt habe, in mir Aggressionen auslöst? Das würde ich gerne selbst verstehen… So ganz kann ich mir das noch nicht beantworten. Ich versuche meine Gefühle aufzudröseln – gerade, im Moment. Liegt es vielleicht daran, dass derartige „mutige und öffentliche“ Statements zu viele…

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Vom Vergessen

„Haben Sie manchmal Angst zu vergessen?“ wurde ich neulich gefragt. Sicherlich habe ich Angst zu vergessen. Und nicht nur das. Ich merke, dass ich es auch tatsächlich tue. Vergessen. Ich vergesse. Bilder verblassen. Erinnerungen rutschen irgendwo hin, wo ich sie nicht mehr so schnell abrufen kann. Diese Angst zu vergessen……

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Zuhören – Wege finden

Wenn im Wald eine Horde Mountainbiker wie ein Schwarm Mücken an mir vorbeizischt, empfinde ich nicht gerade die wärmsten Gefühle. Des Öfteren hab ich schon Diskussionen mit irgendwelchen Jungs geführt, die meinten, man könne einfach mal blind einen schmalen Pfad hinunterrasen, auf dem auch Leute entgegenkommen, die nicht in der…

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Was der eine will – was der andere braucht

Aus unterschiedlichen Gründen beschäftigen mich in letzter Zeit die Themen Beerdigung / Trauerfeier. Themen, die den meisten Menschen doch eher schwer und zu weit weg erscheinen, als dass man sich zu guten Zeiten darüber Gedanken machen möchte. Wer will denn schon ans Sterben denken? Ich ja auch nicht wirklich. Doch…

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Zu weit, harte Sohle, zu schwer – und trotzdem passend

Dieses Schuhpaar ist von allen hier das kleinste… Direkt nachdem ihm der Tumor entfernt worden war, konnte Jona nicht mehr laufen. Ganz am Anfang konnte er noch nicht mal mehr den Kopf halten, dort auf der Intensivstation in seinem Bett. Ich erinnere mich daran, wie wir nach Hause gingen, während…

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Schuhgeschichten

Jeder Mensch, der in unser Leben tritt, hinterlässt irgendetwas… Menschen, die uns aus den unterschiedlichsten Gründen besonders nahe stehen, hinterlassen mehr als nur „etwas“. Sie hinterlassen eine echte Spur. Manchmal eine Spur des Glücks. Manchmal eine Spur, die unserem Weg eine Richtung gibt. Manchmal auch leider nur eine Spur der…

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Un-Klartext

Diese Türe existiert mittlerweile nicht mehr in unserem Haus. Geknallt werden auch die Neuen. Bemalt und beklebt noch nicht. Ihr denkt euch jetzt wohl: Was? Die haben ihre Kinder die Türen so besudeln lassen?! – Wozu ich nur sagen möchte: Nein. Eigentlich nicht. Aber Kinder merken schnell, wie viel einem…

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„Nur eins… ?“ – oder von ähnlichem Reisegepäck

„Und – wann ist es bei euch nochmal soweit?“ – Mittlerweile fragen die Leute das nicht mehr. Eher stellen sie mit einer wertenden Note fest „Ah okay – Ihr habt nur eins…“ Und dann kam es auch vor, dass man gut gemeint versucht hat, sie wieder in die Spur zu…

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Loslassen – oder der Mut Mensch zu sein

„Was du mir erzählt hast, ist nicht warum ich weine…“ erkläre ich meinem Sohn, „Ich weine, weil Jona mir einfach nur fehlt.“ Hat er’s verstanden? Hat er verstanden, dass es nicht schlecht ist, dass er mich zum Weinen gebracht hat? Hat er verstanden, dass ich froh bin, dass er mir…

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Das Glück der anderen – oder einfach nur tief verloren?

„Als wir da neulich Rugby gespielt haben, haben wir einfach sooo tief verloren…“ erzählt unser Sohn beim Abendbrot. Wir müssen lachen. So rum hab ich das noch nie betrachtet. Ja warum ist das eigentlich so, dass wir, wenn wir verloren haben, die Siegerseite betonen? Warum betonen wir nicht, wie aus…

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Was machst du eigentlich, wenn…?

„Was machst du eigentlich, wenn…?“ Es gibt nicht viele Menschen, die mich bislang nach Tipps gefragt haben, was ihre Kinder angeht. Halte ich mich auch nicht für die, die der Welt Tipps austeilen sollte. Und sind unsere Kinder auch nicht solche, die wahrscheinlich jeder als ein Beispiel für gute Erziehung…

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Brückenbauer

„Ich denke ja nicht, dass Sie faul sind…“ – Naja, aber eine solche Aussage von meiner etwas in die Jahre gekommenen Nachbarin, ließ mich dann doch annehmen, dass in ihren Gedanken durchaus die Möglichkeit existiert, dass das doch der Fall sein könnte. Grund dafür – ich hatte meine Kehrwoche nicht…

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Julia ist Jahrgang 1981. Sie ist eigentlich Übersetzerin – singt aber am liebsten… und besser als sie übersetzt. 2011 wurde bei ihrem ältesten Sohn Jona ein Hirntumor, genauer bezeichnet als Medulloblastom, festgestellt. Seit seinem ersten Rückfall schreibt sie ihre Gedanken in Form eines Blogs nieder. Sie singt auf Hochzeiten und überall sonst, wo man Lieder braucht. Doch am liebsten nimmt sie Menschen durch ihre eigenen Lieder mit – mit in ihre eigene Welt. Sie bäckt so ungern Kuchen, dass, wenn sie’s doch einfach mal tut, der Rest der Familie fragt, wer denn Geburtstag hat. Sie wünscht sich, sie könnte besser schwimmen, ist aber doch nicht ehrgeizig genug, weil sie sich eigentlich mit Boden unter den Füßen am wohlsten fühlt. Und es geht ihr wie so vielen Müttern auf dieser Welt: Sie ist einfach gern allein – und ist sie’s dann tatsächlich, fühlt sie sich doch, als würde ihr ein Bein fehlen. Mit ihrem Mann, Jonas drei Brüdern und dessen Hund Mia lebt sie in Ravensburg.